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Konzertberichte: Powerwolf Etwas verspätet begann um kurz nach 20:00 Uhr die mir bis Dato unbekannte rumänische Band Powerwolf mit ihrem Auftritt. Schnell wurde klar, das die fünfköpfige Band musikalisch durchaus begabt war. Coole Rythmen und Gittarrenriffs mit gut dazu passendem Klargesang. Auch ein bisschen Gegrunze hin und wieder war keines Wegs fehl am Platz und gab dem gut gelungenen Heavy Metal einen abwechslungsreichen Stil. Woran sie allerdings noch etwas arbeiten sollten, ist ihre Show und das optische Auftreten. Dieses Gefühl hatte nicht nur ich, auch von vielen anderen Konzertbesuchern kam mir das zu Ohren. Alle trugen das selbe Outfit: Ein schwrz-rote Hose mit dazu passendem schwarz-rotem Oberteil. Ein Stück mehr hatte dabei jedoch noch der Sänger zu bieten, welcher noch einen Roten Umhang trug, welchen er während des Auftritts durch etwas komische Bewegungen duch die Luft wirbelte, als würde er irgendein Ritual vollziehen. Ein weiterer Nachteil der Kleidung, dieser jedoch nur bei Attila Dorn (Gesang) war, dass sein Oberteil inzwischen etwas zu eng für ihn ist! Die Fans in der ersten Reihe, so auch ich, hatten berechtigte Angst, einen der Knöpfe ins Gesicht zu bekommen. Aber genug über Optik und Co, ich komme mal wieder auf die Musik zu sprechen.
Nocturnal Rites Als zweites waren nach kurzer Umbaupause Nocturnal Rites am Start. Die fünf Schweden sind nun bereits zum zweiten mal zu Gast in Langen und haben sich auch hier im Rhein-Main-Gebiete bereits einen beachtlichen Fankreis geschaffen. Gut eine 3/4 Stunde lang sorgten sie mit ihrem Bombast-Metal für geile Stimmung in der Bude und wurden der Aufgabe einer Supportband mehr als gerecht. Vom neuen Album "Grand Illusion" waren die Songs "Fools never die", welcher auch gleichzeitig der Opener war, "Never Trust" und "Deliverance" zu hören.
Gamma Ray 4 Jahre, und eine viel zu lange Umbaupause mehr hat es gedauert bis Gamma Ray erneut in Langen das Publikum begeistert! Eine lange Zeit, doch das warten war nicht umsonst. Sie kamen erneut nach Langen um ihr neues Album "Majestic" zu präsentieren. Relativ erstaunlich war deshalb, das man bis zum vierten Song auf ein neues Stück warten musste. Dieses war dann "Fight". Eröffnet wurde die Show mit "Gardens Of The Sinner", gefolgt von "New World Order" und dem Dauerbrenner "Heaven can wait"! Wie schon bei ihrem letzen Auftritt in Langen wurde die Band um Frontmann Kai Hansen wieder mächtig gut gefeiert - und das zu Recht! Es folgte ein Mega-Song dem anderen. "Heavy Metal Universe", "Silence", und ein richtig geiles Schlagzeugsolo hat im Reportoire auch nicht gefehlt. Als letzer Song vor den Zugaben stand der absolut geile Song "Rebellion" auf der Setlist. Laute Gamma Ray rufe ließen die Band jedoch schnell auf die Bühne zurückkehren und sie die drei Zugaben "Valley", "Somewhere" und "Send sign" spielen.
Fotos: Powerwolf: Nocturnal Rites: Gamma Ray: |
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